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Hinweise zu Klagen und Verfahrensanträgen

Vor den Verwaltungsgerichten besteht kein Anwaltszwang. Sie können daher eine Klage auch selber erheben bzw. einen Antrag stellen. In den Fällen der gesetzlichen Vertretung steht diese Befugnis den gesetzlichen Vertretern zu (z.B. sorgeberechtigte Eltern, Betreuer mit entsprechendem Aufgabenkreis). Auch hier können Sie natürlich einen Rechtsanwalt oder eine andere Person bevollmächtigen, wenn Sie dies wünschen, zwingend erforderlich ist dies aber nicht. Zu beachten ist, dass, wenn ein Bevollmächtigter tätig wird, die entsprechende Vollmacht bei Gericht eingereicht werden muss.

Für die Form der Klageerhebung bzw. der Antragstellung gibt es im Prinzip drei Möglichkeiten:

  1. Sie verfassen die Klage- bzw. Antragsschrift selber und senden diese dann an das Verwaltungsgericht. Bei der Abfassung der Klage- bzw. Antragsschrift können Sie sich eines der vorbereiteten Formulare bedienen, nähere Informationen dazu unter dem Navigationspunkt Formulare. Wichtig ist insbesondere, die Unterschrift unter der Klage- bzw. Antragsschrift nicht zu vergessen, da ohne diese keine wirksame Klageerhebung bzw. Antragsstellung erfolgt.
    Eine Versendung der Klage- bzw. Antragsschrift als E-Mail ist noch nicht zulässig bzw. stellt keine wirksame Klageerhebung bzw. Antragsstellung dar! Es ist allerdings möglich, die Klage- bzw. Antragsschrift vorab per Fax zu übersenden, das Original muss dann aber nachgereicht werden. Bitte vergessen Sie zudem nicht, Kopien von den angefochtenen Bescheiden der Klage- bzw. Antragsschrift beizufügen und von der Klage- bzw. Antragsschrift eine Abschrift für die Gegenseite beizufügen.

  2. Sie haben alternativ dazu die Möglichkeit, einen Rechtsanwalt oder eine sonstige Person mit der Klageerhebung bzw. Antragsstellung zu beauftragen.

  3. Ferner gibt es noch die Möglichkeit, die im Gericht befindliche Rechtsantragstelle aufzusuchen. Nähere Informationen dazu unter dem Navigationspunkt Rechtsantragstelle.

Haftungsausschluss:
Diese wie alle anderen Informationen auf der Homepage des Verwaltungsgerichts Göttingen erfolgen ohne Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit. Gesetzesänderungen sowie sonstige Änderungen der Sach- oder Rechtslage werden zwar so schnell wie möglich eingearbeitet, es kann aber nicht garantiert werden, dass dies jeweils rechtzeitig vor dem In-Kraft-Treten einer Änderung erfolgen kann. In keinem Fall kann daher für Schäden, welche sich aus der Verwendung der abgerufenen Informationen ergeben, eine Haftung übernommen werden.

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